Wissenswertes
über Inlett und Einschütte
Daunen und Federn müssen umhüllt sein.
An die Hülle werden während des Gebrauchs hohe Anforderungen
gestellt,
die heute aufgrund ausgefeilter Fertigungsmethoden von Inlett, Einschütte
und daunendichtem Satin erfüllt werden.
Die
genannten Gewebe müssen federn- und daunendicht, aber auch luftdurchlässig
sein. Diese beiden Forderungen
sind auf den ersten Blick schwer miteinander zu vereinbaren. Die Gewebe
müssen einerseits so dicht sein,
dass sich die feinen Federn nicht hindurcharbeiten können. Andererseits
müssen sie luftdurchlässig sein,
sonst kann die Feder ihre Funktion nicht erfüllen.
Inlett, Einschütte und daunendichter Satin werden diesen Anforderungen
gerecht.
Für diese Gewebe nimmt man feinste Garne aus Baumwolle.
Dieser Rohstoff wird genommen, weil er durch seine hohe Hygroskopizität
am besten imstande ist,
die Körperfeuchtigkeit des Schläfers zu transportieren und
an die Luft wieder abzugeben.
Länge und Feinheit der Baumwollfaser, Kräuselung, Glanz und
Farbe bestimmen die Güte des Garns.
Verarbeitet werden nur langstapelige Baumwollsorten.
Inlett
besteht wie jedes Gewebe aus Kett- und Schussfäden, die beim Weben
rechtwinklig zueinander verkreuzt werden.
Die Köperbindung hat sich als besonders geeignet erwiesen. Bei
ihr kommt das weichere, voluminösere Schussgarn
zu zwei Dritteln auf die linke Seite, die später die Innenseite
des Bettes wird.
Die Köperbindung ermöglicht hohe Fadendichte bei hervorragender
Stabilität.
Das auf der Innenseite liegende Schussgarn bewirkt während des
Gebrauchs des Bettes eine feine Verfilzung der Gewebefläche,
die durch Teilchen der Federfüllung noch verstärkt wird und
so die Gewebedichte noch erhöht.
Einschütte
wird in Leinwandbindung gewebt. Durch den Einsatz feinster Garnnummern
ist es möglich,
die Gewebeporen so klein zu halten, dass ein Durchdringen von Daunenteilen
fast vollständig verhindert wird.
Die Gewebekonstruktion, die verwendeten feinen Garne und das niedrige
Gewicht der Einschütte sind abgestimmt
auf eine Füllung aus Daunen und/oder fedrigen Daunen.
Der
daunendichte Satin ist, wie der Name bereits sagt, ein Gewebe in Satinbindung
, auch Atlasbindung genannt.
Gewebe dieser Bindung zeichnen sich durch besonders elegantes Finish
aus. Sie haben einen auffallend edlen Glanz.
Wichtiger Hinweis:
Die Federn- und Daunendichtheit beruht auf dem genau abgestimmten Zusammenwirken
von Gewebe,
Konstruktion (Fadendichte) und Spezialausrüstung.

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