Seit 1878  -  Ihr Textil- und Bettenhaus im Herzen von Bielefeld - Schildesche

Und so kommen Sie zu uns:  ?
Die Inhaber: Carlheinz und Welf Kornfeld (v.r.)
Unser Bettenstudio in der 1. Etage


Zeitungsbericht des Westfalen - Blatt vom 15. Dezember 2004
  =  Hier!


Wir nehmen uns Zeit, damit wir Sie ausführlich und kompetent beraten können!
Ausreichend Parkplätze befinden sich direkt vor unserem Geschäft!


In der 1. Etage finden Sie eine große Auswahl an orthopädischen Bandscheibenmatratzen und
Federholz - Gesundheitsrahmen (mit und ohne Verstellmöglichkeit, sowie motorbetrieben!)


Sie können die Matratzen und Federholzrahmen 10 Tage unverbindlich zu Hause testen!

- klimaregulierende Zudecken aller Art (Daunen, Schurwolle, Seide, etc.)
- hygienische Allergiker-Programme (z.B. Hausstaub- und Milbenproblematik)
- Unterbetten (Füllung: Schurwolle, Lammflor, Synthetik)
- Kopfkissen (Daunen, Federn, Schurwolle, Synthetik)
- orthopädische Nacken-Stütz-Kissen (auch zur Probe erhältlich!)

Hygienische Betten - Komplett - Wäsche mit dem MIELE - Soft - Clean - System = Detaillierte Infos erhalten Sie hier

                                                             
Spezial - Gardinen - Komplett - Service für den Privat- und Geschäftbereich = Detaillierte Infos erhalten Sie hier
               
Ausserdem finden Sie bei uns eine große Auswahl in folgenden Bereichen:

Damenbekleidung:
Strickwaren, Blusen, Dessous, Röcke, Hosen, Strümpfe, Nachtwäsche

Herrenbekleidung:
Strickwaren, Hemden, Krawatten, Unterwäsche, Socken, Nachtwäsche

Kinderbekleidung:
Strickwaren, Sweats, Unterwäsche, Strümpfe, Accessoires

Sowie Bettwäsche, Frottierwaren und Kurzwaren



Historie

Als junger Kaufmann übernahm Carl Letmade 1878 das Geschäft vom damaligen Besitzer Feibes Heine.

Im Schatten der ehrwürdigen Stiftskirche spielte sich früher das geschäftliche Treiben besonders an den Sonntagen ab.
Der Laden wurde vor dem Gottesdienst von 8.00 bis 9.30 Uhr und danach von 11.30 bis 14.00 Uhr geöffnet. Damals gehörten
die Gemeinden Theesen, Vilsendorf, Brake und Jöllenbeck zum Kirchspiel Schildesche und brachten somit viele Auswärtige ins
Dorf. Die selbständigen Schneidermeister saßen bei LETMADE vor dem Tresen und "lauerten" den Kunden auf, um ihre Kunst für
die Fertigung einer Hose, Weste oder eines Anzugs anzupreisen. Den Stoff suchte man bei LETMADE aus. Von Zeit zu Zeit gab
es eine Schnapsrunde, um die richtige Kaufstimmung zu schaffen. Es soll Kunden gegeben haben, die schon längst an der Reihe
gewesen wären, sich aber wegen des "Schnäpchens" zurückdrängen ließen, damit sie noch einige Runden erwischten.

Der Hauptumsatzmonat war der Januar, denn dann kamen die Handwerker, Ärzte und Apotheker aus der Umgebung, hatten ihre
zum Jahresende ausgestellten Rechnungen kassiert und kleideten sich für einen Teil des Erlöses für das ganze Jahr ein. Hoch her
ging es an Kirmestagen, die auf dem Kirchplatz direkt vor der Tür abliefen und in dem kleinen "Tanzsaal" im 1. Stock des Hauses
LETMADE ihre Fortsetzung fanden. Wenn die kleine Dorfkapelle auf Letmades Boden spielte, konnte der kleine Raum den Andrang
der Tanzfreudigen kaum fassen und die Bretterdielen begannen zu knarren und zu ächzen. Mit dem Tod des Gründers, der nebenbei
manchem namhaften Schildescher beim Bau seines Hauses die letzte Hypothek gab, erlosch im Jahr 1907 die Schankerlaubnis.

Seine Frau Luise Kornfeld - Letmade führte fortan das Unternehmen.

Die beiden Kinder Hanneliese und Carlheinz wuchsen in diesem kaufmännischen Umfeld auf und nachdem Hanneliese durch Heirat
von Schildesche wegzog, trat Carlheinz 1956 ins Geschäft ein. Vorher hatte er seine kaufmännische Lehre im Textilhaus Leffers,
2 Semester Textilfachschule des deutschen Textil-Einzelhandels in Nagold und leitende Beschäftigungen bei Breuninger (Stuttgart)
und Oberpaur (Freiburg) absolviert.

Seit 1992 führt er das Geschäft zusammen mit seinem Sohn Welf, der als Betriebswirt (BTE) und Sportfachwirt ebenfalls über eine
fundierte Fachkenntnis verfügt. Das Vater-Sohn-Team wäre aber ohne seine langjährigen, kompetenten und freundlichen Mitarbeiterinnen
bei weitem nicht so erfolgreich. Deshalb unser ganz spezieller und großer Dank an Frau Annette Böckstiegel,
Frau Magdalene Gütling und Frau Annegret Böker!


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